sam und war zu tief zwischen den Bäumen eingebettet, als daß er das Glitzern des Wassers oder die Windungen einer Boden-senke erkennen konnte...
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- Smutek to uczucie, jak gdyby się tonęło, jak gdyby grzebano cię w ziemi.
- ec ct te ed d _ _ h ha an nd dl le er r s se et t _ _ u un ne ex xp...
- Wiederherstellung jener Grenzen als das politische Ziel ihres Handelns proklamieren, verbinden sie stets aufs neue den zerfallenden Bund unserer Gegner...
- gerade das mit sich bringt, was er fliehen will...
- {132 Der christlich-soziale Scheinantisemitismus} Versuch einer neuen Judenbekehrung oder gar um den Ausdruck eines gewissen Konkurrenzneides...
- zusammenbrauten, unschädlich zu machen, war allerdings das, ihnen irgendeine wirkliche Arbeit zuzuweisen...
- wytłumaczyć przywódczyni Daali, co tam naprawdę zaszło, i muszę to zrobić szybko, zanim sama wyciągnie pochopne wnioski...
- znałem już wszystkie litery i umiałem czytać, a nawet troszkę pisać i nauczyłem się tabliczki mnożenia do sześć razy siedem jest trzydzieści pięć,...
- 23 MyœlaÂłem nie bez podstaw, Âże te okolicznoœciowe pochlebstwa przeczytane na granicy zapewniÂłyby mi spokój na resztĂŞ podróÂży...
- J
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Smutek to uczucie, jak gdyby się tonęło, jak gdyby grzebano cię w ziemi.
Er hatte schon fast aufgegeben, als ihm klar wurde, daß er das sicherste Zeichen nicht beachtet hatte: Nebel. Morgennebel über dem Wasser. Dann war er darauf zugelaufen und stolperte jetzt, halb wahnsinnig vor Schmerzen, durch die Bäume zum Bach hin. An der Stelle, die er erreicht hatte, floß der Bach seicht über Steine und Felsbrocken hinweg. Zu beiden Seiten waren sanft abfallende, grasige Ufer. Er jagte weiter, bis er an ein tiefes Becken kam. Hier waren die Ufer wenigstens steil, aber immer noch grasbewachsen wie weiter oben. Er lief weiter bis zu einem zweiten Becken mit steilen Ufern aus Erde und Schlamm. Ein umgestürzter Baum mit nackten Wurzeln, von denen die Erde weggespült war, lag an der Seite des Beckens. Hier konnte man nicht ans Ufer treten, ohne Fußspuren zu hinterlassen. Mit einem langen Schritt trat er vom Grasrand des oberen Ufers direkt auf die Baumwurzeln und ließ sich von dort ins Wasser hinunter, ganz vorsichtig, um keinen Schlamm aufzuwühlen, der ihn verraten konnte. Er zwängte sich zwischen die Baumwurzeln und das Ufer und fand eine Stelle, wo das Wasser die Böschung von unten ausgehöhlt hatte. Langsam und sorgfältig begann er sich einzugraben. Er bedeckte zunächst seine Beine mit Schlamm und Erde und häufte sich dann Erdreich über Bauch und Brust.
Wie eine Krabbe wühlte er sich immer tiefer ins Flußbett, bis das Gewicht, das kalt und naß auf ihm lastete, so schwer wurde, daß er nur mit Mühe durch einen winzigen Spalt atmen konnte. Mehr konnte er nicht tun. Ein altes Sprichwort kam ihm in den Sinn: Wie man sich bettet, so liegt man. Und das tat er. Er lag und wartete.
Es dauerte lange, bis sie kamen. Als er den Bach erreicht hatte, waren sie zwei Bergzüge von ihm entfernt und mußten seiner Schätzung nach in etwa fünfzehn Minuten hier sein, 208
vielleicht etwas später. Aber fünfzehn Minuten schienen längst vergangen zu sein, und er hörte sie noch immer nicht kommen.
Er nahm an, daß sein Zeitsinn unter diesen Umständen nicht mehr richtig funktionierte. Im Schlamm begraben, erschienen ihm die Minuten länger, als sie es in Wirklichkeit waren. Das Atmen fiel ihm jetzt sehr schwer. Der Spalt, den er offengelas-sen hatte, um Luft zu holen, war viel zu klein, aber er wagte nicht, ihn zu erweitern. Jemand konnte das Loch bemerken und neugierig werden. Der Schleim in seiner Nase trocknete und verstopfte die Nasenlöcher. Er hielt die Augen geschlossen; die Lider waren von Schlamm verklebt.
Seine Verfolger waren noch immer nicht zu hören. Er brauchte eine Beschäftigung, die ihm half, ruhig liegen zu bleiben und ihn von dem Dreck, der auf ihm lastete, abzulenken und begann, die Sekunden zu zählen. Am Ende jeder Minute, die er so gezählt hatte, erwartete er, sie kommen zu hören, dann zählte er noch eine Minute und danach weitere sechzig Sekunden – immer noch kein Laut. Als er zum fünfzehnten Mal bis sechzig gezählt hatte, war er sicher, daß etwas schiefgegangen war. Vielleicht der Schlamm. Vielleicht verschluckte der Mo-rast jedes Geräusch, und sie waren an ihm vorbeigegangen, ohne daß er sie gehört hatte, und waren längst wieder weg.
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Er hatte sie nicht ge-hört, und sie konnten immer noch im Anmarsch sein. Er konnte es nicht wagen sich auszugraben und nachzusehen. Möglicherweise hatte das Gestrüpp sie aufgehalten, und sie kamen jetzt gerade erst an. Er wartete ab. Der Schleim in seiner Nase hinderte ihn am Atmen und drohte ihn zu ersticken. Der Druck auf seinem Gesicht und seiner Brust wurde unerträglich, und er wollte nichts, als sich so schnell wie möglich wieder ausgraben.
Er erinnerte sich, wie er als kleiner Junge an einem Sandhü-
gel gespielt und sich eine Höhle gegraben hatte. Er war hinein-209
gekrochen, hatte das plötzliche Bedürfnis verspürt, wieder hi-nauszukommen, und in diesem Augenblick war die Höhle eingestürzt und der Sand hatte ihn unter sich begraben. In panischer Angst hatte er wie verrückt gebuddelt und hatte es gerade noch geschafft herauszukommen. Er war fest überzeugt, daß es eine Todesahnung war, die ihn veranlaßt hatte, noch rechtzeitig herauskriechen zu wollen, bevor die Höhle einstürzte.
Jetzt dachte er daran, daß jemand, der oben am Ufer stand, einen Teil der Böschung zum Einstürzen bringen und ihm die Luft abschneiden konnte. Die gleiche Todesahnung, wie damals in der Sandhöhle: er würde lebend begraben sein und ersticken. Der Schleim in seiner Nase machte schon jetzt das Atmen fast unmöglich. Mein Gott, er mußte sofort hier raus. Er konnte es nicht länger ertragen und begann sich aus dem Schlamm herauszuwühlen.
Und dann erstarrte er, als er sie hörte. Er vernahm das dumpfe Geräusch von Schritten. Von vielen Schritten. Alle über ihm.