gerade das mit sich bringt, was er fliehen will...
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- Smutek to uczucie, jak gdyby się tonęło, jak gdyby grzebano cię w ziemi.
- — Ciężko was Bóg pokaraÅ‚, ale wam za to odmieniÅ‚ dusze — mówiÅ‚ — nieszczęście wiele uczy...
- nawzajem swoimi energiami seksualnymi, co zarówno może dawaćdoznania przyjemności i błogości, jak i wzmacnia w was chęć, radośći siły do życia...
- Smart card technology has roots dating back to 1974, when Roland Moreno was issued the first patents for his “chip cards...
- Mężczyzna przybyły po tym, który was przed chwilą oczarował, życzył sobie, by przedstawiona mu kobieta miała niestrawność...
- Was all a bit hazy after that, but remember seeing Magda and Jeremy laughing together in a corner and catching her afterwards...
- LCC–00114 illegal boolean response character Cause A value other than TRUE or FALSE was specified...
- Wiederherstellung jener Grenzen als das politische Ziel ihres Handelns proklamieren, verbinden sie stets aufs neue den zerfallenden Bund unserer Gegner...
- onstage was reached too quickly...
- zusammenbrauten, unschädlich zu machen, war allerdings das, ihnen irgendeine wirkliche Arbeit zuzuweisen...
- entgegengetreten wird, und gar mit Erfolg, dann muß, wie gesagt, wenigstens dieser angezweifelt und herunter {451 Energielosigkeit des Bürgertums}...
Smutek to uczucie, jak gdyby się tonęło, jak gdyby grzebano cię w ziemi.
An der Front kann man sterben, als Deserteur muß man
sterben. Nur durch solch eine drakonische Bedrohung jedes Versuches zur Fahnenflucht kann eine
abschreckende Wirkung nicht nur für den einzelnen, sondern auch für die Gesamtheit erzielt werden.
Und hier lagen Sinn und Zweck der Kriegsartikel.
Es war ein schöner Glaube, den großen Kampf um das Dasein eines Volkes durchfechten zu können,
lediglich gestützt auf die aus der Erkenntnis der Notwendigkeit heraus geborene und erhaltene
freiwillige Treue. Die freiwillige Pflichterfüllung hat immer die Besten in ihrem Handeln bestimmt,
nicht aber den Durchschnitt. Darum sind derartige Gesetze notwendig, wie zum Beispiel die gegen
Diebstahl, die ja nicht für die grundsätzlich Ehrlichen geschaffen wurden, sondern für die
wankelmütigen, schwachen Elemente. Solche Gesetze sollen durch die Abschreckung der Schlechten
verhindern, daß sich ein Zustand entwickle, in dem endlich der Ehrliche als der Dümmere betrachtet
würde und mithin immer mehr zu der Anschauung käme, daß es zweckmäßiger sei, sich ebenfalls am
Diebstahl zu beteiligen, als mit leeren Händen zuzusehen oder gar sich bestehlen zu lassen.
So war es falsch, zu glauben, daß man in einem Kampf, der aller menschlichen Voraussicht nach
jahrelang toben konnte, der Hilfsmittel würde entbehren können, die die Erfahrung vieler Jahrhunderte,
ja Jahrtausende als diejenigen erscheinen ließ, die in ernsten Zeiten und Augenblicken schwerster
Nervenbeanspruchung schwache und unsichere Menschen zur Erfüllung ihrer Pflicht zu zwingen
vermögen.
Für den kriegsfreiwilligen Helden brauchte man selbstverständlich keinen Kriegsartikel, wohl aber für
den feigen
{588 Die Furcht vor dem Frontsoldaten}
Egoisten, der in der Stunde der Not seines Volkes sein Leben höher schätzt als das der Gesamtheit.
Solch ein charakterloser Schwächling aber kann nur durch Anwendung der härtesten Strafe abgehalten
werden, seiner Feigheit nachzugeben. Wenn Männer dauernd mit dem Tode ringen und durch Wochen
ruhelos in schlammgefüllten Trichtern, bei manches Mal schlechtester Verpflegung, auszuharren haben,
kann der unsicher werdende Kantonist nicht durch Drohung mit Gefängnis oder selbst Zuchthaus bei der
Stange gehalten werden, sondern allein durch rücksichtslose Anwendung der Todesstrafe. Denn er sieht
erfahrungsgemäß in solcher Zeit das Gefängnis als einen immer noch tausendmal angenehmeren Ort an
als das Schlachtfeld, sintemalen im Gefängnis doch wenigstens sein unschätzbares Leben nicht bedroht
wird. Daß man im Kriege aber praktisch die Todesstrafe ausschaltete, die Kriegsartikel also in
Wirklichkeit außer Kurs setzte, hat sich entsetzlich gerächt. Eine Armee von Deserteuren ergoß sich,
besonders im Jahre 1918, in Etappe und Heimat und half mit, jene große, verbrecherische Organisation
zu bilden, die wir dann als die Macherin der Revolution nach dem 7. November 1918 plötzlich vor uns
sahen.
Die Front selbst hatte damit eigentlich nichts zu tun. Nur Sehnsucht nach Frieden haben ihre
Angehörigen natürlich alle empfunden. Allein gerade in dieser Tatsache lag eine außerordentliche
Gefahr für die Revolution. Denn als sich nach dem Waffenstillstand die deutschen Armeen der Heimat
zu nähern begannen, da war die bange Frage der damaligen Revolutionäre immer nur die gleiche: Was
werden die Fronttruppen machen? Werden die Feldgrauen das dulden?In diesen Wochen mußte die
Revolution in Deutschland wenigstens äußerlich gemäßigt erscheinen, wenn sie nicht Gefahr laufen
wollte, von einigen deutschen Divisionen plötzlich blitzschnell zusammengehauen zu werden. Denn
wenn damals auch nur ein einziger Divisionär den Entschluß gefaßt hätte, mit seiner ihm treu ergebenen
Division die
{589 Die Furcht vor dem Frontsoldaten}
roten Fetzen herunterzuholen und die "Räte" an die Wand stellen zu lassen, etwaigen Widerstand aber
mit Minenwerfern und Handgranaten zu brechen, so würde diese Division in noch nicht einmal vier
Wochen zu einer Armee von sechzig Divisionen angeschwollen sein. Davor zitterten die jüdischen
Drahtzieher mehr als vor irgend etwas anderem. Und gerade um dies zu verhindern, mußte man der
Revolution eine gewisse Mäßigung auferlegen, sie durfte nicht in Bolschewismus ausarten, sondern
mußte, wie die Dinge nun einmal lagen, "Ruhe und Ordnung" heucheln. Daher die zahlreichen großen
Konzessionen, der Appell an den alten Beamtenkörper, an die alten Armeeführer. Man brauchte sie
wenigstens noch eine gewisse Zeit, und erst als die Mohren ihre Schuldigkeit getan hatten, konnte man
wagen, ihnen die gebührenden Fußtritte zu versetzen und die Republik aus den Händen der alten
Staatsdiener zu nehmen und den Klauen der Revolutionsgeier auszuliefern.
Nur so durfte man hoffen, alte Generale und alte Staatsbeamte zu düpieren, um einen eventuellen
Widerstand derselben durch die anscheinende Harmlosigkeit und Milde des neuen Zustandes von
vornherein zu entwaffnen.
Wie sehr dies gelungen ist, hat die Praxis gezeigt.
Allein die Revolution war nicht gemacht worden von Elementen der Ruhe und Ordnung, als vielmehr von solchen des Aufruhrs, des Diebstahls und der Plünderung. Und diesen war weder die Entwicklung
der Revolution dem eigenen Wollen entsprechend, noch konnte ihnen aus taktischen Gründen der
Verlauf erläutert und mundgerecht gemacht werden.
Mit der allmählichen Zunahme der Sozialdemokratie hatte diese immer mehr den Charakter einer
brutalen Revolutionspartei verloren. Nicht, als ob sie gedanklich je einem anderen Ziele als dem der
Revolution gehuldigt, oder ihre Führer je andere Absichten gehabt hätten; durchaus nicht. Allein, was
endlich übrigblieb, war nur noch die Absicht
{590 Zusammenspiel der Linksparteien}
und ein zur Ausführung derselben nicht mehr passender Körper. Mit einer Zehnmillionenpartei kann
man keine Revolution mehr machen. In einer solchen Bewegung hat man nicht länger ein Extrem der
Aktivität vor sich, sondern die breite Masse der Mitte, also die Trägheit.
In dieser Erkenntnis fand noch während des Krieges die berühmte Spaltung der Sozialdemokratie durch
den Juden statt, d. h.: Während sich die sozialdemokratische Partei, entsprechend der Trägheit ihrer
Masse, wie ein Bleigewicht an die nationale Verteidigung hing, zog man aus ihr die radikal-
aktivistischen Elemente heraus und formierte sie zu besonders schlagkräftigen neuen Angriffskolonnen.
Unabhängige Partei und Spartakusbund waren die Sturmbataillone des revolutionären Marxismus. Sie