Kunigunde
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- Smutek to uczucie, jak gdyby się tonęło, jak gdyby grzebano cię w ziemi.
- Jaco To jest zawartość pliku dane...
- Caroline patrzy na mnie szeroko otwartymi oczami...
- Praktyka moja niech innych nauczy...
- — TyÅ› nas wtedy okÅ‚amaÅ‚...
- za późno, żebym się przebrała, ale uwierz mi, więcej jej nie włożę...
- - Zostaw go w spokoju...
- — Ale czy to nie dusze zmarÅ‚ych bibliotekarzy czyniÄ… te czary?MikoÅ‚aj byÅ‚ zakÅ‚opotany i niespokojny...
- - Jest to wersja Pisma w którymś z języków hindustańskich, nieprawdaż?- Nie - odpowiedział...
- odróżnieniu od m...
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Smutek to uczucie, jak gdyby się tonęło, jak gdyby grzebano cię w ziemi.
Nun? Darauf?
Brigitte. Darauf, nachdem er einen Zeitraum so gelegen, fährt er auf, kehrt sich, mit dem Ausdruck der Betrübnis, der Wand zu, und spricht: "Ach! Nun bringen sie die Lichter! Nun ist sie mir wieder verschwunden!"--gleichsam, als ob er durch den Glanz derselben verscheucht würde.--
Und da die Gräfin sich über ihn neigt und ihn an ihre Brust hebt und spricht: Mein Friedrich! Wo warst du? "Bei ihr", versetzt er, mit freudiger Stimme; "bei ihr, die mich liebt! bei der Braut, die mir der Himmel bestimmt hat! Geh, Mutter geh, und laß nun in allen Kirchen für mich beten: denn nun wünsch ich zu leben."
Kunigunde. Und bessert sich wirklich?
Rosalie. Das eben ist das Wunder.
Brigitte. Bessert sich, mein Fräulein, bessert sich, in der Tat; erholt sich, von Stund an, gewinnt, wie durch himmlischen Balsam geheilt, seine Kräfte wieder, und ehe der Mond sich erneut, ist er so gesund wie zuvor.
Kunigunde. Und erzählte?--Was erzählte er nun?
Brigitte. Ach, und erzählte, und fand kein Ende zu erzählen: wie der Engel ihn, bei der Hand, durch die Nacht geleitet; wie er sanft des Mädchens Schlafkämmerlein eröffnet, und alle Wände mit seinem Glanz erleuchtend, zu ihr eingetreten sei; wie es dagelegen, das holde Kind, mit nichts, als dem Hemdchen angetan, und die Augen bei seinem Anblick groß aufgemacht, und gerufen habe, mit einer Stimme, die das Erstaunen beklemmt. "Mariane!" welches jemand gewesen sein müsse, der in der Nebenkammer geschlafen; wie sie darauf, vom Purpur der Freude über und über schimmernd, aus dem Bette gestiegen, und sich auf Knieen vor ihm niedergelassen, das Haupt gesenkt, und: mein hoher Herr! gelispelt; wie der Engel ihm darauf, daß es eine Kaisertochter sei, gesagt, und ihm ein Mal gezeigt, das dem Kindlein rötlich auf dem Nacken verzeichnet war,--wie er, von unendlichem Entzücken durchbebt, sie eben beim Kinn gefaßt, um ihr ins Antlitz zu schauen: und wie die unselige Magd nun, die Mariane, mit Licht gekommen, und die ganze Erscheinung bei ihrem Eintritt wieder verschwunden sei.
Kunigunde. Und nun meinst du, diese Kaisertochter sei ich?
Brigitte. Wer sonst?
Rosalie. Das sag ich auch.
Brigitte. Die ganze Strahlburg, bei Eurem Einzug, als sie erfuhr, wer Ihr seid, schlug die Hände über den Kopf zusammen und rief: sie ists!
Rosalie. Es fehlte nichts, als daß die Glocken ihre Zungen gelöst, und gerufen hätten: ja, ja, ja!
Kunigunde (steht auf). Ich danke dir, Mütterchen, für deine Erzählung. Inzwischen nimm diese Ohrringe zum Andenken, und entferne dich.
(Brigitte ab.)
Zehnter Auftritt
Kunigunde und Rosalie.
Kunigunde (nachdem sie sich im Spiegel betrachtet, geht gedankenlos ans Fenster und öffnet es.-
-Pause.) Hast du mir alles dort zurecht gelegt, Was ich dem Grafen zugedacht, Rosalie?
Urkunden, Briefe, Zeugnisse?
Rosalie (am Tisch zurück geblieben). Hier sind sie. In diesem Einschlag liegen sie beisammen.
Kunigunde. Gib mir doch--(Sie nimmt eine Leimrute, die draußen befestigt ist, herein.) Rosalie. Was, mein Fräulein?
Kunigunde (lebhaft). Schau, o Mädchen! Ist dies die Spur von einem Fittich nicht?
Rosalie (indem sie zu ihr geht). Was habt ihr da?
23
Kunigunde. Leimruten, die, ich weiß Nicht wer? an diesem Fenster aufgestellt!--Sieh, hat hier nicht ein Fittich schon gestreift?
Rosalie. Gewiß! Da ist die Spur. Was wars? Ein Zeisig?
Kunigunde. Ein Finkenhähnchen wars, das ich vergebens Den ganzen Morgen schon herangelockt.
Rosalie. Seht nur dies Federchen. Das ließ er stecken!
Kunigunde (gedankenvoll). Gib mir doch-Rosalie. Was, mein Fräulein? Die Papiere?
Kunigunde (lacht und schlägt sie). Schelmin!--Die Hirse will ich, die dort steht.
(Rosalie lacht, und geht und holt die Hirse.)
Eilfter Auftritt
Ein Bedienter tritt auf. Die Vorigen.
Der Bediente. Graf Wetter vom Strahl, und die Gräfin seine Mutter!
Kunigunde (wirft alles aus der Hand). Rasch! Mit den Sachen weg.
Rosalie. Gleich, gleich! (Sie macht die Toilette zu und geht ab.) Kunigunde. Sie werden mir willkommen sein.
Zwölfter Auftritt
Gräfin Helena, der Graf vom Strahl treten auf. Fräulein Kunigunde.
Kunigunde (ihnen entgegen). Verehrungswürdge! Meines Retters Mutter, Wem dank ich, welchem Umstand, das Vergnügen, Daß ihr mir Euer Antlitz schenkt, daß Ihr Vergönnt, die teuren Hände Euch zu küssen?
Gräfin. Mein Fräulein, Ihr demütigt mich. Ich kam, Um Eure Stirn zu küssen, und zu fragen, Wie Ihr in meinem Hause Euch befindet?
Kunigunde. Sehr wohl. Ich fand hier alles, was ich brauchte. Ich hatte nichts von Eurer Huld verdient, Und Ihr besorgtet mich, gleich einer Tochter. Wenn irgend etwas mir die Ruhe störte So war es dies beschämende Gefühl; Doch ich bedurfte nur den Augenblick, Um diesen Streit in meiner Brust zu lösen.
(Sie wendet sich zum Grafen.) Wie stehts mit Eurer linken Hand, Graf Friedrich?
Der Graf vom Strahl. Mit meiner Hand? mein Fräulein! Diese Frage, Ist mir empfindlicher als ihre Wunde! Der Sattel wars, sonst nichts, an dem ich mich Unachtsam stieß, Euch hier vom Pferde hebend.
Gräfin. Ward sie verwundet?--Davon weiß ich nichts.
Kunigunde. Es fand sich, als wir dieses Schloß erreichten, Daß ihr, in hellen Tropfen, Blut entfloß.